Hypnose – was sie ist und was nicht

Hypnose? Viele denken leider zuerst an die unglaublichen Tricks einer Show-Hypnose im Fernsehen. Das hat aber gar nichts mit der Hypnose zu tun, die von professionell ausgebildeten Therapeuten als äusserst effiziente und wirksame Methode verwendet wird, um Menschen zu helfen. Wie mit allem gilt auch hier, dass man mit einem Messer Brot schneiden oder jemanden verletzen kann. Als Therapeutin biete ich Seriosität und Professionalität an. Ich verwende die Hypnose im Rahmen eines Coaching-Settings auf konstruktive Art, wertschätzend und achtsam dem Klienten gegenüber. Ich distanziere mich gänzlich von der destruktiven Verwendung von Hypnose als Mittel um ein Publikum zum Lachen zu bringen auf Kosten freiwilliger Laien auf der Bühne.

Tausenden von Menschen berichten, dass sie dank einer Hypnosetherapie meist in kürzester Zeit und nachhaltig ihr gesundheitliches Problem oder ihre psychische Belastung gelöst haben. Die Wirksamkeit der Hypnose ist auch wissenschaftlich längst belegt worden. Aktuell läuft in Zürich in Zusammenarbeit mit der Uni Zürich und der ETH eine wissenschaftliche Studie zur Hypnose mit 50 Probanden, bei denen diverse Parameter mit fMRI, EEG und MRS gemessen werden, um die verschiedenen Trance-Zustände zu erforschen.

Oft wird gefragt, ob man in Hypnose schläft, willenlos oder eingeschränkt in der Persönlichkeit ist. Die Antwort ist klar: nein. Im Gegenteil: Während der Hypnose ist man in einer tiefen Entspannung, bei der das Bewusstsein ein wenig ruht, aber immer noch aktiv ist. Wenn der Kunde schlafen würde, wäre keine Therapie mehr möglich. Durch Hypnose können im Unterbewusstsein vorhandene Blockaden aufgelöst werden, die die Fähigkeit eines Menschen beschränken und auch krank machen können. Das Unterbewusstsein ist während der Hypnose viel aufnahmefähiger und kann besser mit dem Bewusstsein kommunizieren. Als Hypnotiseurin kann ich mit positiven Suggestionen direkt auf negative Denkmuster oder Verhaltensweisen einwirken und somit Verhaltensänderungen und Selbstheilung fördern.

Am Ende einer Hypnosesitzung fühlt man sich entspannt und erinnert sich an das Besprochene und Erlebte. Das heisst, dass der Hypnotisierte zu jeder Zeit die Kontrolle behält. Die aus der Sitzung gewonnenen Erkenntnisse helfen ihm sich weiter zu entwickeln sowie das eigene Thema zu lösen oder das Problem loszuwerden. Ganz ohne Medikamente.

Jeder Mensch ist hypnotisierbar. Die Voraussetzungen sind lediglich, dass eine Grundbereitschaft besteht, sich auf die Hypnose und deren Wirkungen einzulassen sowie Vertrauen zwischen Therapeuten und Hypnotisiertem. Die Tiefe der Entspannung (auch Trance genannt) und die Schnelligkeit, in der sie erreicht wird, ist unterschiedlich. Als Hypnosetherapeutin passe ich mich jedem Klienten individuell an. Im Vorgespräch oder in den vorherigen Coaching-Sitzungen baut sich ein vertrautes Verhältnis zwischen mir und dem Klienten auf, sodass der nötige Raum für Offenheit und Kooperation stattfindet.

Es können etliche körperliche Symptome mit der Hypnose behandelt werden. Bei einigen Problemen und Krankheiten ist es aber zwingend notwendig, die physiologischen oder biochemischen Ursachen durch den Arzt vorher klären zu lassen. Die Hypnosetherapie eignet sich dann ergänzend zu einer medizinischen Behandlung.

Auch Probleme, die mit spezifischen Ängsten verbunden sind (z. B. Angst vor dem Fliegen, vor Höhe, vor engen Räumen, vor Auftritten (Lampenfieber), vor Tieren oder Spritzen), können sehr erfolgreich in kurzer Zeit mit Hypnose erfolgreich bearbeitet werden.

Hypnose wird seit Jahren erfolgreich auch zur Raucherentwöhnung und zur Gewichtsreduktion genutzt.

Sehr gerne nehme ich mir die Zeit für dich, um deine weiteren Fragen zu beantworten.

Text von: Tanya Loringett